Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche auf Autobahnen
Oldenburg [ENA] Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche auf Autobahnen. Täter täuschen eine Notsituation vor, halten Autofahrer an und versuchen, ihnen angeblich wertvollen Goldschmuck zu verkaufen. In Wirklichkeit handelt es sich um wertlose Fälschungen. Verkehrsteilnehmer sollten misstrauisch reagieren, keine Zahlungen leisten und verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei melden.
Am Montagnachmittag kontrollierten Beamte nach Hinweisen mehrerer Autofahrer auf einem Parkplatz an der A 28 bei Oldenburg einen Pkw mit britischen Kennzeichen. Der 30-jährige Fahrer steht im Verdacht, auf den Autobahnen A 293, A 28 und A 29 rund um Oldenburg andere Verkehrsteilnehmer angehalten und um Geld für Treibstoff und Verpflegung gebeten zu haben. Im Zuge einer richterlich angeordneten Durchsuchung stellten die Beamten Bargeld sowie mehrere goldfarben glänzende, mutmaßlich unechte Ringe sicher.
Gegen den 30-jährigen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betrugs eingeleitet, außerdem eine Sicherheitsleistung erhoben. Bislang sind keine Geschädigten bekannt. Die Polizei bittet deshalb mögliche Opfer, die am Montag im Zusammenhang mit der beschriebenen Masche angesprochen wurden, sich schnellstmöglich bei der Autobahnpolizei Oldenburg unter 04402-933115 zu melden.




















































