Oldenburg: Seniorin Opfer von Schockanruf
Oldenburg [ENA] In Oldenburg ist erneut eine Seniorin Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden. Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, erhielt die Dame gegen 15 Uhr in ihrer Wohnung in der Königsberger Straße einen Anruf von einer bislang unbekannten Frau, die sich als Polizistin ausgab. Die Täterin behauptete, die Enkelin der Seniorin sei in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt, bei dem eine Person tödlich verletzt worden sei.
Um eine angeblich unmittelbar drohende Untersuchungshaft der Enkelin abzuwenden, sei die sofortige Zahlung einer hohen Kaution erforderlich. Die Seniorin ließ sich durch die dramatische Schilderung täuschen und handelte in der Sorge um ihre Angehörige. In der Folge übergab sie eine erhebliche Geldsumme an einen männlichen Abholer, der an ihrer Wohnung erschien. Nach Angaben des Opfers ist der Mann etwa 175 cm groß, 30 bis 40 Jahre alt, von südländischem Erscheinungsbild, mit schwarzen Haaren. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke und einer dunklen Hose.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend Zeugen, die am Donnerstag in der Königsberger Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Identität des Abholers geben können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Oldenburg unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen. Gleichzeitig warnt die Polizei eindringlich vor dieser Betrugsmasche: Echte Polizeibeamte fordern niemals am Telefon Geld, Schmuck oder Wertgegenstände als Kaution oder Sicherheit. Bürgerinnen und Bürger sollten in solchen Fällen das Gespräch sofort beenden und direkt die örtliche Polizeidienststelle kontaktieren.
Zudem gilt: Keine persönlichen Daten, Bankverbindungen oder Angaben zu Vermögenswerten am Telefon preisgeben und niemals Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte übergeben. Die Polizei appelliert eindringlich an alle Angehörigen und Bekannten, insbesondere ältere Menschen im Umfeld über diese Betrugsmaschen aufzuklären und zu sensibilisieren. Nur durch Wachsamkeit und gegenseitige Unterstützung lassen sich weitere Fälle verhindern.




















































